RBB „Hausbesuch“

Zu Gast in der Torgauer Straße 7 in Herzberg / Elster

Am 16.03.2013 stand Herzberg/Elster im Fokus der Reportage von BRANDENBURG AKTUELL im rbb-Fernsehen. Nicht die Melanchton-Stadt, nicht die Elsterlandhalle waren das Thema. Es ging um das Leben in einem der ältesten Häuser der Stadt, das vor wenigen Jahren von der WBG Elsteraue liebevoll saniert und mit viel Geduld vor dem Verfall gerettet wurde. Noch während der Bauarbeiten hatte das Barockhaus in der Torgauer Straße 7 mit Überraschungen aufgewartet. Einige Streiflichter dieser spannenden Zeit, von Einsturzgefahr bis Tresorfund, erfuhr die Redakteurin vor Ort von der Geschäftsführerin der WBG, Frau Sabine Endemann. Die heutigen Bewohner empfingen den rbb-„Hausbesuch“ herzlich. Die Türen zu den Wohnungen wurden geöffnet, über das Zusammenleben der nahezu gleichzeitig neu eingezogenen Bewohner geplaudert. „Hier lebt offensichtlich eine sehr gute Hausgemeinschaft“, freut sich die Redakteurin Julia Baumgärtel. Sie erfährt: Man hilft sich, wo man kann, schreibt einander Urlaubskarten und der Hausflur wird auch schon mal für ein gemeinsames Kaffeetrinken genutzt.

Die Chemie stimmt hier nicht nur untereinander, auch die umsichtige Sanierung des Hauses selbst trägt zum Wohlbefinden der Bewohner bei. Lehmputzwände schaffen ein angenehmes Raumklima. Die dank Wärmepumpe günstigen Betriebskosten erfreuen die Mieter zusätzlich, was sie gern an die Redakteurin weitergeben. Auf das Herzberger Haus war Frau Baumgärtel durch den Besuch der AG „Städte mit historischem Stadtkern“ im Advent 2012 aufmerksam geworden. Für die rbb-Sendereihe „Hausbesuch“ ist sie immer auf der Suche nach ungewöhnlichen Wohnungen. Die wechselvolle Geschichte des Hauses ließ sie neugierig werden. Nach intensiver Recherche und Vorbereitung drehte das Team des rbb einen ganzen Tag in Herzberg. Ein weiterer Tag verging für die Sichtung und den Schnitt des Materials, an dessen Ende der letztlich 4:10 Minuten lange „Hausbesuch“ für Brandenburg aktuell sendebereit war. „Das ist ein wirklich langer Beitrag“, versichert Frau Baumgärtel. Es gab offensichtlich ausreichend Spannendes zu erzählen.