Vom „Geisterbahnhof“ zum pulsierenden Knotenpunkt

Gelungene Bahnhofsentwicklung in Falkenberg / Elster

Ein halbes Jahr ist es nun schon im Dienst − das neue Bahnhofsgebäude in Falkenberg / Elster. Nicht nur die architektonische Qualität überzeugt. Auch die Stadt Falkenberg / Elster, Pendler und Gewerbetreibende im Gebäude sind zufrieden: Es funktioniert einfach.

Über Langeweile kann sich zum Beispiel der Betreiber der „Mitropa“ und des Cafés, Herr Kunert, nicht beschweren. Von 6 Uhr morgens bis mindestens 22 Uhr stehen sein Team und er für die Versorgung der Gäste zur Verfügung. Zugverspätungen sind hier willkommen. Letztens, so erzählt er, saß ein Mann bei ihm auf der Terrasse. Als der lang erwartete Zug eintraf, sagte er: „Ach, ich nehme den nächsten, es ist so schön hier.“, und blieb noch eine Stunde. Das sind nicht nur Momente für einen Bistrobetreiber. Sie und die zahlreichen Besucher, die hier auf der Durchreise verweilen, zeigen, es war die richtige Entscheidung, in diesen Knotenpunkt zu investieren.

Der „Geisterbahnhof“, wie ihn die Berliner Zeitung einst nannte, ist zu neuem Leben erwacht. Die moderne Architektur mit interessanten Aluminiumlamellen außen und warmer hölzerner Innenverkleidung, das gerade fertiggestellte Umfeld mit neuem Komfort beim Umsteigen zwischen Bus und Bahn und gern genutzter Aufenthaltsqualität sind ein Aushängeschild für nachhaltige Stadtentwicklung in der Region geworden.

Wenn bis 2013 die direkte Anbindung an das S-Bahnnetz nach Leipzig fertiggestellt ist, wird dieser Bahnhof umso mehr seine einladende Funktion als Eingangstor in die Region beweisen.

Knotenpunkt Falkenberg/Elster
Hier treffen sich:
Ca 1.600 Ein- und Aus-Pendler täglich
Reisende nach Leipzig, Berlin, Lübbenau
Rad- und Städtetouristen

Gebäudegestaltung:
Architekt u. Lichtdesigner Christoph Wagner
Investitionssumme rund 2,9 Mio Euro für Gebäude und Umfeld

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Dann voten Sie unter: www.bahnhof-des-Jahres.de!