envia THERM investiert ins Herzberger Fernwärmenetz

Sichere Wärmeversorgung – weniger Leitungsverluste

Nach dem Aufbau eines modernen bioerdgasbetriebenen Blockheizkraftwerkes zur klimaschonenden Wärme- und Stromerzeugung in Herzberg geht envia THERM bei der Modernisierung seines Leitungsnetzes weiter voran. Die rund 30 Jahre alten Leitungen in der Ludwig-Jahn-Straße, der Straße der Jugend und der Clara-Zetkin-Straße sind technisch nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Im Rahmen der Erneuerung werden nun die bisherigen, im Kanal verlegten Fernwärmeleitungen stillgelegt und die dazugehörigen Schachtbauten abgerissen und neue Leitungen verlegt.

Beginnend mit den Vorbereitungsarbeiten im Juli werden die Bauarbeiten bis Oktober 2017 abgeschlossen sein. Herr Ullmann (Kundenbetreuer der envia THERM in Herzberg) erläutert: „Damit verfügt Herzberg über ein komplett erneuertes Fernwärmenetz, welches über 4,5 km lang ist und in dem zu Spitzenzeiten bis zu 120 m³ Heizwasser je Stunde umgewälzt werden. So bleibt die Fernwärme in Herzberg kostengünstig und sicher. In Verbindung mit einem testierten Primärenergiefaktor von 0,64 lässt sich gerade bei Neubauten und Gebäudesanierungen noch Geld für Investitionen sparen.“


Wesentliche Vorteile sind:
Geringerer Wärmeverlust – Die neuen Kunststoffmantelrohre sind mit ihrer modernen Dämmung im Durchmesser erstaunlich klein im Vergleich zur bisherigen Variante. Dennoch ist die Dämmleistung höher als die ihrer Vorgänger aus den 80er Jahren.

Schnellere Reparatur – Mit diesem neuen Rohrsystem verbessert envia THERM zudem die Havarieortung. In die neuen Leitungen ist ein Lecküberwachungssystem integriert, welches hilft Schadstellen aufzuspüren. Wird im geschlossenen System der Wärmeleitungen ein Flüssigkeitsverlust festgestellt, ist durch eine kurze Abfrage der Diagnosegeräte die beschädigte Stelle schnell ausgemacht und kann gezielt und schnell repariert werden. Im Fall der Fälle müssen die Nutzer also nicht lange auf Wärme aus dem Blockheizkraftwerk warten.