Comeback Elbe-Elster!

Private Initiative unterstützt Rückkehrer

Vor vielen Jahren sind sie weggegangen, haben eineComeback Elbe Elster!
Ausbildung in den alten Bundesländern abgeschlossen, studiert, erste Arbeitserfahrungen gesammelt und doch − Heimat ist Heimat. Wie groß das Interesse an einer Rückkehr in die Region Elbe-Elster ist, zeigt nicht zuletzt der rasante Zuspruch, den eine Facebookseite seit ihrem Start vor einem halben Jahr erlebt. Rund 400 Fans erhalten regelmäßig Informationen der Seite „Comeback Elbe-Elster“ über Job- und Wohnungs-
angebote und sonstige Nachrichten aus der Region.

Initiiert wurden das Rückkehrerprojekt und die Social-Media-Seite von Stephanie Auras. Die 30-Jährige war 2009 wieder in ihre Heimatstadt Finsterwalde gezogen. „Nach meinen Lebensstationen in Hessen, Berlin, Leipzig und New York weiß ich jetzt, wo es am schönsten ist: im wunderschönen Osten − in meiner Heimatregion Elbe-Elster“, schreibt sie auf Facebook. Viele ihrer Freunde sind ebenfalls weggegangen und überlegen, ob eine Rückkehr möglich ist. Erste Voraussetzung ist ein interessanter Job. Gleichzeitig trifft sie im Rahmen ihrer Arbeit als Projektkoordinatorin bei einer Beschäftigungsgesellschaft auf Firmen in der Region, die gut ausgebildete Fachkräfte suchen.

Dieses Zusammentreffen brachte sie auf die Idee, eine Plattform zu schaffen, auf der Kontakte geknüpft werden können. Die im Herbst 2012 gestartete Facebookpräsenz hat sich als überaus gutes Mittel erwiesen. Man tauscht sich hier aus, stellt Anfragen, bietet Jobs und Wohnungen an, kommentiert lokale Ereignisse. Wer nicht bei Facebook angemeldet ist, kann die Inhalte der Seite, ähnlich wie bei einer Website, ebenfalls anschauen. Alle Informationen sind öffentlich. „Es war für mich selbst überraschend, wie schnell sich die Seite herumsprach und wie gut die Vernetzung funktioniert“, so Frau Auras. Neben dem Online-Angebot organisiert sie ehrenamtlich Stammtische, zu denen sich Zurückgekehrte und Rückkehrwillige treffen. „Viele der Rückkehrer haben Firmen oder bereits gute Kontakte zu Unternehmen in der Region und wissen, wo eine Stelle frei werden könnte. Hier kann man sich gegenseitig helfen“, so Auras. Zur Zeit unterstützt sie 22 junge Menschen, die nach Elbe-Elster zurückkommen wollen.

Wer mehr über dieses Projekt erfahren möchte kann gern per E-Mail (info@gdrei-web.de) mit Frau Auras in Kontakt treten oder einfach online reinschauen in www.facebook.com/ComebackElbeElster, um zu sehen, wie das Netzwerk funktioniert.